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Dienstag, 15. März 2011

Sweet home

Die Zeit vergeht wie im Flug. Uns bleibt noch etwas mehr als eine Woche und dann gehts zurück in die Heimat. Das Zugticket nach Butterworth haben wir gebucht. Malaysia wir kommen...oder doch nicht? Macht es überhaupt Sinn jetzt noch durch ein neues unbekanntes Land zu düsen? Nein, eigentlich nicht. Wir genossen es mit Musse zu reisen, warum sollten wir das jetzt zum Schluss noch ändern. Wir durften durch atemberaubende Landschaften reisen, unglaubliche Menschen kennen lernen, an verschieden Kulturereignissen teilnehmen und vor allem geniessen! So entschieden wir uns nach 193 Tagen unterwegs mit Zug, Bus, Schiff, Auto, Motorrad und Pferdekutsche ins Flugzeug zu steigen. Von Bangkok, nach Dubai zurück in die Schweiz. Mit vielen Endrücken und einem weinenden Auge verabschiedeten wir uns von den lachenden Gesichtern Asiens. Uns erwarteten finstere Mienen am Schweizer Zoll...Willkommen in der Schweiz. Wir überraschten unsere Familien mit einem unangekündigten Wiedersehen. Und die Überraschung ist gelungen.

Wir danken euch allen von Herzen, dass ihr uns so fleissig verfolgt habt. Die vielen Kommentare und E-Mails haben uns immer aufgestellt und wir freuen uns, euch wiederzusehen. DANKE!

Time passes by fast, only a bit more than a week is left for Malaysia and Singapore, our train ticket to Butterworth is booked. Malaysia we are coming... or not? We got so used to having lots of time in each destination, that the idea of rushing trough Malaysia in a week was not that tempting anymore to us. We enjoyed our slow way of travelling, staying were we liked it as long as we liked it. We've seen breathtaking landscapes, met great people, lived and learned from various cultures and relaxed and enjoyed along the way. After 193 days of travelling with train, bus, car, jeep, pick-up, motorbike, bicycle and on foot, we decided it is time to fly home. From Bangkok we flew through Dubai to Switzerland. With lots of great memories we leave Asia. Back in Switzerland we surprised our families with our unannounced arrival.

Thanks to everyone who followed us on our travels. We were always happy to receive your comments and e-mails. Now we look forward to meet you again. THANKS!

On the road - Chiang Mai-Bangkok



wie gesagt mieteten wir online das billigste Gefährt - genauer gesagt einen Pick Up, handgeschalten, zwei Plätze. Voller Spannung und mit der Erwartung eine Rostlaube in Empfang zu nehmen, "tuktukten" wir zum Flughafen. Unsere Blicke schweiften über den Parkplatz, von einem Pick -Up zum nächsten und dann stand vor uns ein nagelneues Fahrzeug in Übergrösse. Für einmal mussten wir unsere stetigen Rückenbegleiter nicht in ein Gepäckfach zwängen sondern hatten Platz zum Verschwenden. Mit voller Konzentration wagten wir uns auf thailändische Strassen, links, links, links! So fuhren wir der 1. thailändischen Hauptstadt entgegen (ab und zu blinkte der Scheibenwischer anstatt der Blinker - aber eben links, links, links. In Si Satchanalai und später in Soukhothai bewunderten wir Tempelanlagen aus vergangen Zeit und kühlten uns zwischendrin in unserem Auto ab. So trafen wir in der Dunkelheit in Nakhon Sawan ein und fanden mit Hilfe Einheimischer ein tolles Resort mit eigenem Häuschen und Parkplatz. (Die Rezeptionistin gab sich auch ohne Englischkentnisse unglaubliche Mühe und "zeichnete" Fabians Namen und unser Land in allen vier Landesprachen auf ihr Formular :o) Am nächsten Tag machten wir noch einen Abstecher nach Lopburi - die Stadt der Affenmafia und anschliessend gings nach Ayutthaya einem weiteren Unesco Kulturerbe. Am dritten Tag wagten wir uns ins Verkehrschaos von Bangkok. Nach einem versehentlichen Besuch bei der Air Force fanden wir glücklicherweise den Flughafen und konnten das Auto unversehrt zurückgeben. Bangkok erwartete uns mit noch grösseren Tempel, noch gerisserern Taxifahrer und einem sagenhaften Shoppingparadies.

The cheapest option for renting a car was a manual 2 seat pick up. We expected the worst when we went to pick our pick up up. On the parking lot they had 3 pick ups, we got the biggest one, brand new. We had space to waste, our two bags hardly filled the back of our car. Fully concentrated we dared to drive on Thailand‘s roads, left, left. Our first destination was the first capital of the Thai kingdom, Soukhothai. We wandered through vast old temple ruins. Late at night we had to search for a hotel. As the town was not to touristy, it was quite difficult, but with the help of locals we found a cute little resort where we stayed in our own little house with our own parking lot. The next day we started with a visit of temples in Lopburi. The temples there are great as well, but not the main attraction, they are populated by a gang of monkeys. We were glad that only stolen our water bottle. We continued on to Ayuattay, the second capital, which is reachable on a day trip from Bangkok and therefore much more touristy. On our third day as pick up owners, we had to drive into the chaotic traffic of Bangkok, before we made it to the airport, we visited the Thai Air Force, a short u-turn later we found the public airport, where we returned our car. In Bangkok we visited even bigger temples, the cab drivers were more cunning and the markets great.

Dienstag, 8. März 2011

Welcome to Thailand


Zurück von unserem kleinen Dschungelabenteuer machten wir uns gleich auf den Weg nach Thailand. (Unsere laotische Aufenthaltsbewilligung wäre am 29.02.2011 abgelaufen :o) Die einminütige Bootsfahrt über den Mekong war eine wackelige Angelegenheit aber Menschen und Rucksäcke schafften es trocken ins Königreich. Mit einem Lokalbus( wir genossen den erfrischenden Luftzug vom Deckenventi und den offenen Türen) fuhren wir von der Grenzstadt nach Chiang Rai und erholten uns von dem anstrengen Tag in einem netten Gasthaus. Am nächsten Tag schlenderten wir mit Schweissperlen auf der Stirne durch die Stadt, schauten den Mönchen bei den Examen zu und genossen traditionelle und moderne Musik am Nachtmarkt. Zudem brausten wir mit dem Motorrad zum Weissen und zum Schwarzen Tempel und kühlten uns an einem Wasserfall im Urwald ab. Da wir auf dem Landweg nach Thailand einreisten, haben wir nur 14 Aufenthaltstage, also ging’s zügig mit dem Bus nach Chiang Mai weiter. Dort erkundeten wir die zweitgrösste Stadt und angrenzende Dörfer mit dem Fahrrad und dem Roller. Wir besichtigten unzählige Tempel, den grossen Nachtmarkt, litten bei einer Thaimassage und assen leckere Currys. Ein besonderes Erlebnis war der Tagesausflug in den Elefantnaturepark, ein Heim für misshandelte und behinderte Giganten, die sich von ihrer Vergangenheit erholen und ein glückliches Leben mit Gleichgesinnten geniessen. Die Zeit drängt und wir müssen nach Bangkok nur wie...die Züge sind ausgebucht, Busse für eine 10stündige Fahrt zu unbequem und fürs Flugzeug sind unsere Rucksäcke zu schwer...dann mieten wir uns eben das billigste Auto! Fortsetzung folgt...

Back from our jungle adventure, we continued on to Thailand (we were only allowed to stay in Laos until the 29.02.2011 :o ) After a minutes boat ride we arrived save and dry in the kingdom. With a local bus equipped with fans and open doors we drove to Chiang Rai. We found home in a cute little guesthouse. The next day we strolled through the city, watching monks sitting their exams, sweating in the heat, enjoyed traditional music and dance at the night market and had great food. With a motorbike (left side, left side!!!) we explored the surroundings, including the white temple, black temple and enjoyed the cool breeze from a waterfall. We continued onwards to Chiang Mai. With bicycle and motorbike (again, left, left!!) we made our way through and around the ancient city, visiting wats, villages, night market, suffered through Thai massages and ate great curries. A special day was our visit to the elephant nature park, a home for bad treated or disabled giants. Time goes fast and we have to move on, only problem was the night trains to Bangkok were already full and we wanted to avoid a 10 hour bus ride in an uncomfortable seat. So we just rented the cheapest car… to be continued…