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Montag, 22. November 2010

Datong, eine andere Welt

China welcomed us foggy and dull. Datong is an industrial city on the
trans-siberian railway where not many tourists stop. Besides Manuela
and me, there was one more tourist (also Swiss) leaving the train,
everyone else preferred to have some more sleep before arriving in
Beijing. On the big square in front of the train station, we were
greeted by a friendly tourist guide, he was very helpful, showed us
the hotel and we booked a tour to Yungang Caves (earliest Buddhist
carvings in China, AD 460, picture 1) and to the Hanging Monastery
(picture 2). Luckily the weather cleared up a bit and we enjoyed these
two historic sites. It was quite funny how the Chinese reacted to us,
we must look odd in their eyes, they were always giggling when we
passed by and the brave ones even said hello to us. The second day we
used to get to know the city, we walked around until our feet fell of
;-) Not only our feet suffered also my shoe was broken, me having it
fixed was a major attraction to kids and grownups (picture 3). It is
interesting to see to contrast between old single floor houses with
wooden heating and modern skyscrapers next to each other. Also we had
some mixed feelings towards their efforts to rebuild the city walls;
it looks fantastic, but feels a bit like Disney Land. On Sunday we
made another stroll into the city (much shorter this time) and visited
the Huayan Temple (picture 4), similar to the city walls, there was
much new old looking construction going on around these temples. The
mail hall is huge and dates back to 1140. In the evening we granted
ourselves a massage in our hotel, mine was pretty standard, Manuela's
was a bit … funny. Afterwards we ordered dinner to our room, which
meant calling them, not being able to communicate, them sending
someone with the menu to our room, calling again because we haven't
specified what kind of dumplings we want, communication problem on the
phone, so again someone came with the menu, 3rd knock on the door
finally was our meal ;-) On our last day in Datong, we went to the
Great Wall (picture 5), which is a clay wall rather than brick/stone.
The wall was not that well visible anymore, only around a village it
was still standing. Once back in town we had fresh made noodles (see
picture 6). Tomorrow we move on to Beijing.
Nach einer unspektakulären Zollkontrolle und einem erneuten
Spurwechsel, begrüsste uns China mit Nebel. Morgens um acht Uhr
verliessen wir nur zu dritt (noch ein anderer Schweizer) den Zug in
Datong, einer Industriestadt auf der Transsib-Route. Bereits am
Bahnhof hiess uns ein hilfsbereiter Touristenführer willkommen und
zeigte uns unser Hotel. Eine Stunde später sassen wir schon mit zwei
Australiern(waren übrigens nebst sechs Spaniern die einzigen nicht
asiatischen Touristen, denen wir begegnet sind) im Taxi zu den Yungang
Grotten (ältesten Buddhistischen Grotten in China, 460 n. Chr., Bild
1) und zum Hängenden Kloster (Bild 2). Sehr amüsant waren die
Reaktionen der Chinesen, wenn sie uns sahen. Zuerst starrten sie uns
an, dann lachten sie und wenn sie nicht zu perplex waren, kam noch ein
Hello über ihre Lippen. Am zweiten Tag starteten wir zu Fuss eine
City- Tour. Fabians Schuh war müde von der "Tschalperei" und musste
genäht werden. Also wurde aus einem einfachen Schuhflicken am
Strassenrand eine riesen Attraktion und alle wollten sehen, wie der
grosse Schuh dieser Langnase repariert wurde (Bild 3). Am Sonntag
gings nochmals in die Stadt und wir schauten uns den Huayan Tempel an
(Bild 4). Ähnlich wie bei der Stadtmauer hat auch hier viel Neues den
alten Charme. Die älteste Halle geht aber bis ins Jahr 1140 zurück. Am
Abend gönnten wir uns noch eine Massage im Hotel. Fabians Massage war
fast langweilig, während meine etwas… wie soll ich sagen…
gewöhnungsbedürftig war :o) Danach bestellten wir uns ein feines
Abendessen auf Zimmer: Erster Telefonanruf-
Kommunikationsschwierigkeiten- also schickten sie zwei Personen mit
der Menukarte zu aus auf den 6. Stock, wir bestellten. Zweiter
Telefonanruf - wieder Kommunikationsschwierigkeiten zwischen CH und
Chinese, erneutes Klopfen an der Türe, detaillierte Bestellung mit der
Menukarte- Fabian wurde gefordert. Beim dritten Besuch brachten sie
dann unser Essen mit :0) An unserem letzten Tag in Datong fuhren wir
noch zur Chinesischen Mauer (Bild 5), welche aus Lehm gebaut wurde.
Zurück in der Stadt kosteten wir gefüllte Teigtaschen und frische
Nudeln (Bild 6) und stimmten uns auf Peking ein.

Freitag, 19. November 2010

Баярлалаа, Баяртай Mongolia

Waschen, packen, einkaufen, Paket verschicken, nochmals einkaufen,
wieder umpacken, Blog schreiben, sich ärgern- weil Manuela Word
benutzt hat und Fabian das Formatieren nicht hinkriegt, uns von den
Projekts Abroad Leuten verabschieden, Manuelas Schülern auf wiedersehn
sagen und mit ihnen einen spassigen Laternenumzug durch UB mit
anschliessendem Pizzaessen veranstalten (ich dachte, ich könnte mit
der Reise nach Asien für ein Jahr das Weihnachtsgebimmel umgehen und
dann laufe ich mit einem Licht und dem Lied "Ich geh mit meiner
Laterne…" durch UB und schaue mir den grossen Weihnachtsbaum vor dem
State Department Store an :o) , das Bogt Khan Museum besuchen, dem
Deutschen Radio Ulaanbaatar ein Interview geben, mit Bolo und Orgil
ein feines Abschiedsessen geniessen, Geschenke verteilen und erhalten,
Taxi bestellen…. All das und vieles Mehr mussten und durften wir in
den letzten drei Tagen noch erledigen und erleben.
Wir danken euch allen von ganzem Herzen für die tolle Zeit in der Mongolei:
Selenge, Tuya und Ochiroo, Projekts Abroad , Volunteers, Tseegii und
Schülern (Sprachschule Zukunft) Bolo www.boloreisen.com , Orgilmaa
und Saihnaa, Enkhtugs " Deutsches Radio Ulaanbaatar"
http://share.gogo.mn/xi3wV9v78r42521290024235/2010-11-17.mp3

Wir werden uns gerne an die schöne Zeit erinnern.

Nach eineinhalb Monaten verliessen wir morgens um 7.00 Uhr das
verschneite Ulaanbaatar und stiegen in den bisher schönsten Zug auf
unserer Reise ein (den mongolischen Zug Nr. 24). Ein letztes Mal
genossen wir die goldenen Steppen der Mongolei und fuhren einem neuen
Abenteuer entgegen. China.


Laundry, packing, shopping, sending parcels back home, shopp again,
repack, writing our Blog, beeing annoyed by Words weird formatting,
farewell beers with other volunteers, saying goodbye to Manuela's
students and having a lantern march to UB's main square with them,
realising that we did not manage to escape the Christmas hype by
looking at the huge Christmas tree in front oft he State Department
Store ;-) , visiting thd Bogd Khan museum without seeing the shortend
giraffe, giving an interview to the German Radis Ulaanbaatar, having
dinner with Bolo and Orgil, giving and receiving gifts, ordering a
taxi…. All this and much more we had to do or enjoyed in our last
three days in Ulaanbaatar.
We want to say thanks fort he great timd we had with you in Mongolia:
Selenge, Tuya und Ochiroo, Projekts Abroad , Volunteers, Tseegii and
students, Bolo www.boloreisen.com , Orgilmaa und Saihnaa, Enkhtugs
"Deutsches Radio Ulaanbaatar"
http://share.gogo.mn/xi3wV9v78r42521290024235/2010-11-17.mp3

We will always remeber the great time we had in Mongolia.

After one and a half months we left snow covered Ulaanbaatar at 7.00
AM and boarded the Mongolian train #24, our so far most comfortable
train, to enjoy the golden dessert views for a last time before we
start our new adventure: China

Mittwoch, 17. November 2010

Mongolei, 3'500 km, 3 platten, 2 steckengeblieben, 1 fantastische Reise




Am Dienstag um 8.00 Uhr starteten wir unser Mongoleiabenteuer aufs Land. Orgilma unsere deutsprachige Reiseleiterin und Saihnaa unser Fahren holten uns bei der Gastfamilie ab. Los ging es mit einer langen Fahrt nach Erdenet (2. grösste Stadt in der Mongolei). Unterwegs besichtigten wir das wunderschöne Kloster Amarbayasgalant. Am zweiten Tag fuhren wir Richtung Westen und trafen nach 140 km Umweg (da eine Brücke gesperrt war) in Ikh Uul ein, wo wir in einem 5- Sterne Ger übernachteten. Nach einer weiteren Tagesfahrt konnten wir für zwei Tage den wunderbaren Hovsgol See bewundern. Wir genossen diese kalten Tage in einem geschlossenen Jurtencamp und erfreuten uns an den schönen Sonnenuntergängen bevor wir Richtung Süden fuhren. Auf dem Weg in die Gobi mussten wir uns einen Weg durch hohe Berge und verschneite Pässe bahnen (bis 2200m). In der Dunkelheit gelangten wir über eine betrunkene Brücke nach Jargaland. Dort erfuhren wir per Telefon von Chef des Jurtencamps, dass die Winterwächter unsere reservierte Jurte wegen Schnees abgebaut hatten. Doch die gastfreundlichen Mongolen finden auch für dieses Problem eine Lösung und wir konnten kurzerhand bei Tatari zu Hause übernachten. Nach einem leckeren Abendessen, spannenden Erzählungen und mehreren Schlucken destillierten Airag (destillierte fermentierte Stutenmilch) schliefen wir bequem im warmen Wohnzimmer unseres Gastgebers ein. Am nächsten Tag musste unser Fahrer wieder verschneite Pässe und halbvereiste Bäche passieren, die er mit Bravour meisterte. Wir besichtigten den Vulkan Chorgo und tanzten auf dem vereisten Weissen See. Nach einer Nacht im frittierten Hotel ging es weiter nach Karakorum in die ehemalige Hauptstadt der Mongolei und dem Reich Tschingis Khan. Uns beeindruckte die weite Ebene und das Kloster Erdenee Zuu. Auf dem Weg in die Gobi gerieten wir in einen Schneesturm und wir waren glücklich, dass wir den Telefonmasten bis in die nächste Stadt folgen konnten. Dort hofften wir auf besseres Wetter und übernachteten in Pol's Ger "Hotel" mit eigenem Gewächshaus und frischem Gemüse. Wir überbrückten unsere Wartezeit mit einem rührenden Film (die Geschichte des weinenden Kamels) in dem unser Gastgeber eigens bei der Filmcrew mitgewirkt hat. Da bei unserem Ger der Fernseher kaputt war, installierten sie kurzer Hand der privaten TV bei uns. Der nächste Tag überraschte uns mit viel Schnee aber schönerem Wetter und wir waren uns nicht sicher ob wir den Weg durch die Berge zur grossen Sanddüne schaffen würden. Wir schlossen uns zwei Volkszählern an und fuhren gemeinsam ein Teilstück durch die schneeweisse Wüste. Nach kurzer Zeit mussten wir schon den Russenbus der beiden Männer aus dem Schnee ziehen. Glücklicherweise konnten wir einigen Spuren folgen und so gelangten wir zu den eindrücklichen Khongoryn Els. Natürlich mussten wir diese 200m Düne erklimmen. Mit letzter Kraft gelangte auch ich oben an und genoss den unglaublichen Anblick. Runter gings dann einiges schneller. Am Abend ritten wir mit Kamelen dem Sonnenuntergang entgegen und genossen die Wüstenruhe. Auf unserem Rückweg nach Ulaanbaatar feuerten wir ein letztes Mal mit "Scheisse" unseren Jurtenrofen an, genossen die wunderschönen Tierherden, die schnellen Gazellen, die schönen Adler, Geier, Füchse, Gämsen... und unser Fahrer hatte kurz vor der Hauptstadt noch einmal das Vergnügen einen Reifen zu wechseln.
Zurück in UB wurden wir von unserer Gastfamilie herzlich empfangen. Nach einem feinen Abendessen schauten wir uns den Dokumentarfilm Karawane an, in dem die älteste Tochter der Gastfamilie als deutsch/mongolisch Dolmetscherin mitwirkte. Danach genossen wir eine bequeme Nacht in einem geheizten Haus. Danke Orgilna und Saihnaa für dieses spannende Abenteuer!


Mongolia, 3'500 km on dirt roads, 3 punctured tires, 2 times stuck in the snow, 1 fantastic journey

On Tuesday morning we got picked up at 8 am by Orgil our German guide and Saihnaa our driver. On our first day we did a lot of driving, visiting the beautiful Monastery Amarbayasgalant where I did a big prayer for our trip (huge prayer wheel). The night we spent in a Hotel in Erdenet, 2nd largest city of Mongolia. On the next day we headed west, to make it into the Hovsgol Aimag, where we stayed in a 5 star ger in Ikh Uul. After another day in the car, we made it to the gorgeous lake Hovsgol, where we stayed 2 nights. It was already pretty cold, but not cold enough for the whole lake to be frozen; only bays with shallow water were frozen. We enjoyed the fresh air, forests, mountains, lake view and sunrise before we headed back south. To get to the Gobi we had to cross high mountain ranges, snow covered passes of 2'200 m altitude. Arriving in Jargalant we received a phone call that they just took down the last ger in our ger camp because of the upcoming snowfall. Luckily the ger camp owner Tatari invited us to his home, were we got spoiled with nice food and distilled airag. Our journey continued through snow covered mountains and plains, passing by an old volcano site Chorgo Uul and dancing on the partly frozen lake Tsagaan Nuur. We were impressed by the wide plains surrounding Karakorum, once capital of the vast Mongolian Empire. Of the actual city there is not much left, but out of the rocks of Karakorum the monastery Erdenee Zuu was built. We moved on to get to the Gobi, getting caught in a snow storm, on a snow covered plain not seeing much further than 50 m. We were glad we could follow the power poles into the next village. There we decided to wait for better weather and stay at Pol's ger. Pol is a very busy guy, he's involved in tourism, agriculture with his own greenhouse and also supported the film crew of the movie The Story of the Weeping Camel. Because we haven't seen this movie, he moved his TV into our ger and let us watch it. It's a great movie. On the next day, the weather was better but there was a lot of snow, so we were not sure if we could make it through the mountains to the big sand dune. Luckily there were some tracks over the mountains already and we made it to sand dunes Khongoryn Els. Climbing the 200 m high sand dunes was like climbing a 4'000 m high mountain; every step had to be taken trice. But the view was well worth the effort. In the evening we went for a sunset camel ride. On the way back we've seen a lot of animals, capricorns in the mountains, antelopes running out our car on the plain, plenty of hawks, eagles and a fox. At home our host family welcomed us with a great meal and showed us the movie Die Karawane, a documentary of two groups making their way through Mongolia to Karakorum, one starting at Lake Hovgol, the other one at the sand dunes Khongoryn Els. The German translator of the group starting in the North is the older daughter of our host family. We enjoyed being back in a heated house on a comfy bed.




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