6 months on the track auf einer größeren Karte anzeigen

Freitag, 31. Dezember 2010

Guangzhou - Hong Kong - Macao




After we have seen the hotel prices for Hong Kong, we thought we could spend the same per night for Christmas, but stay in Guangzhou in a 5 star hotel. We enjoyed our big room, comfy beds, big bath and rain shower and great Christmas dinners (yes we had two). Guangzhou was a good starting point, already very urban with some colonial buildings. Being used to superior service, we booked a first class train ticket to Hong Kong. We were surprised when we ended in Hung Hom instead of Hong Kong. Did I pronounce Hong Kong that badly? But to our relieve Hung Hom is the name of the train station on Kwoloon. Hong Kong greeted us with nice weather and reasonable temperatures (around 20 degrees). We enjoyed the star ferry, double-decker trams, peak tram and the busy shopping atmosphere before we took the speed boat (in first class, what else?) to gamblers paradise Macao. In Macao we lost money, enjoyed Portuguese cuisine, walked along colonial buildings, looked at many casinos, played in some (Fabian -650 MOP$, Manuela -23 MOP$) enjoyed the view from the lighthouse on Guia hill and took the Swiss cable car down the hill. We left Macao with the goal to celebrate New Years Eve in Hanoi, but with no tickets. By bus we went back to Guangzhou, just to realize that the night train to Nanning was fully booked. So we had to change our plan and tried our luck at the Bus station. We got tickets in a sleeper bus to Nanning. We realized in the bus that we are back to budget travel. After too little sleep we arrived at 6 AM in Nanning. Luckily at the right Bus station, where we managed to buy the last two tickets to Hanoi. After another 9 hours in the Bus we arrived tired and happy in Hanoi, ready to watch some fireworks.

Nachdem wir uns mit den Hotelpreisen für Hong-Kong auseinandergesetzt hatten, entschieden wir uns über Weihnachten in Guangzhou zu bleiben und uns für den gleichen Preis etwas Luxus im Mariott zu gönnen. So entspannten wir uns für zwei Tage im riesen Zimmer mit luxuriösem  Bad und liessen uns bei den leckeren Weihnachtsessen verwöhnen (nur bei der Tischdekorationen haben sie Weihnachten mit Silvester verwechselt).  Guangzhou war ein idealer Ausgangspunkt für die Weiterreise und überraschte uns mit einigen schönen Kolonialbauten und Bronzestatuen. Natürlich gewöhnt man sich schnell an ein Bisschen Luxus und so buchten wir kurzerhand ein 1. Klass Ticket mit dem High Speed Train nach Hong-Kong. Dort überraschte uns wunderschönes Wetter mit angenehmen 20 Grad. In den zwei Tagen waren wir in den Shoppingstrassen mit dem Kauf von Fabians Objektiv beschäftigt, dass er dann doch nicht kaufte. Wenn wir nicht gerade auf der Suche nach Canon Geschäften waren, genossen wir die Star Ferry, das Peak Tram (mit wunderschöner Aussicht über Hong-Kong) und einen schönen Sonnenuntergang mit Abendessen auf einer Fähre vorbei an der Hong-Konger-Skyline. Dann gings weiter mit dem Speedboat (natürlich 1. Klasse, was sonst:0) ins asiatische Las Vegas- nach Macao. Dort verloren wir Geld (Fabian natürlich mehr als ich) genossen die leckere Portugiesische Küche, spazierten entlang der Kolonialgebäuden und blickten vom Leuchthaus auf dem Guia Berg über die Dächer einer vergangenen portugiesischen Kolonie (runter nahmen wir dann die Schweizer Seilbahn). Mit dem Ziel Silvester in Hanoi zu verbringen, verliessen wir Macao mit dem Bus und fuhren zurück nach Guangzhou. Dort realisierten wir, dass es so kurzfristig nur noch Stehtickets für die 12stündige Nachtfahrt nach Nanning gibt. So mussten wir unseren Plan ändern und versuchten unser Glück an der Busstation. Eine Stunde später lagen wir im Schlafbus Richtung Nanning und realisierten, dass wir wieder bei den Budgetreisenden angelangt sind. Morgens um sechs versuchten wir erneut unser Glück an der Busstation Nanning und wurden mit zwei Ticktes nach Hanoi belohnt. An der chinesisch- vietnamesischen Grenze wurden wir mit witzigen Elektromobilen von Grenzposten zu Grenzposten gefahren, so dass wir nur die jeweiligen Grenzen zu Fuss überqueren mussten. Nach x-mal Pass vorzeigen und etwas Schildbürgerischen vietnamesischen Zöllner haben wir nach erneuten 9h die pulsierende Hauptstadt Vietnams erreicht! Jetzt freuen wir uns auf eine tolle Silvesternacht in Hanoi.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Guilin und Yangshuo, mitten in den Karstbergen






Spät am Abend am Bahnhof von Guilin angekommen, standen wir hinter verschlossenen Ausgangstoren und warteten wie ein Haufen wilder Affen hinter Gittern auf die Befreiung. Nach mehrmaligem Klopfen an verschiedensten Türen fanden dann Gleichgesinnte einen verschlafen Bahnhofsangestellten, der uns eilig aus der Gefangenschaft erlöste. So standen ein paar Tage in der faszinierenden Karstlandschaft nichts mehr im Wege. Nach einem gemütlichen Tag in Guilin und zwei Nächten mit Toilettenduft in der Nase (unsere Raucherstäbchen sind in diesen Situationen ein Segen) schlossen wir uns seit langem wieder einer Touristengruppe an und watschelten mit Pandasticker auf der Brust einer Fähnchenfrau hinterher. Mit dem Boot gings dem Li River entlang, vorbei an eindrücklichen Karstbergen und Höhlen nach Yangshuo, inklusive Wasserbüffel füttern und den Kormoranen beim Fischen zuschauen. Yangshuo lud uns zum Bambusboot-, Farradfahren  und Relaxen ein. Beim Schlammbad in den Wasserhöhlen schlug mein Herz höher und ich konnte endlich mal wieder so richtig rummatschen :o) Erholung pur, vor den stressigen Festtagen  :o)

Late at night we arrived in Guilin train station, just to find out we are locked in like prisoners. The guy responsible for opening the door must have taken a nap. After he let us out we were free to enjoy a few days in the beautiful karst scenery of Guilin. After a relaxing day in Guilin and two not too nice nights in a sewage scented room we joined a tourist group for a boat trip to Yangshuo. We got tagged  with a nice panda sticker and had to follow our guide named shopping holding up the panda flag. Our trip took us down the Li river, passing by some amazing karst hills and caves. Some of the hills even made it to the 20 Yuan bill. Later we enjoyed the quiet life in Yangshuo, taking a bamboo boat, cycling through the countryside, taking a mud bath in a cave and warming up in a natural hot spring pond. Relaxing days just before the stressful Christmas days.

Montag, 20. Dezember 2010

Sonntag, 19. Dezember 2010

Xi’an – und seine Tonkrieger

Eine spannende Fahrt durften wir von Lhasa nach Xi'an erleben. Wir
teilten uns ein Abteil mit einer deutschen Dame, die in ihren
Jugendjahren viel durch fremde Länder gereist ist und somit spannende
Geschichten zu erzählen wusste. In Xi'an angekommen, konnten wir
wieder so richtig durchatmen, leider war die Luft kälter als wir
dachten. Da wir unsere Winterkleider in Tibet verschenkt hatten, hiess
es drei Tage lang schlottern. Dennoch genossen wir die unglaubliche
Terracotta Ausgrabungsstätte, besuchten eine Panda Aufzuchtstation,
fuhren zwei Stunden mit dem Fahrrad auf der Stadtmauer herum und
verköstigten uns mit feinen Teigtaschen im Muslimenviertel.
Zwischendurch wärmten wir uns in der warmen Jugendherberge auf und
amüsierten uns an den kleinen Babykatzen. Jetzt geht's endlich an die
Wärme. Bis bald aus Guilin.

We had an interesting journey from Lhasa to Xian. We shared our
compartment with a German lady who spent a lot of time traveling
foreign countries and had many good stories to tell. Arrived in Xian,
we enjoyed the dense air again, unfortunately the air was not only
dense, it was also colder than expected. We gave away our winter
clothes in Lhasa, this meant that we had three days of shivering ahead
of us. Despite the cold, we enjoyed the terra cotta army, visited a
panda breeding station, cycled two hours on the city wall, were eating
incredibly good dumplings for an incredibly low price in the Muslim
quarter and when we felt too cold, went back to our hostel to warm up
with a cup of tea watching the cute kittens cuddling together. Now
finally we say goodbye to the cold. You'll hear from us soon out of
Guilin.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Tibet – auf dem Dach der Welt

Weite Hochebenen, Pässe die schweizer Berge überragen, eindrückliche
Klöster und der Berg der Berge. Anu und Pubu führten uns durch
atemberaubende Landschaften und auf über 5200 m ü. M. bis zum
Basislager des Mt. Everest. Wir lauschten spannenden Geschichten,
beobachteten Wildtiere, begrüssten Nomaden mit ihren Herden und
bewunderten den Himalaya. Noch ein letztes Mal geht's mit dem Zug über
5000m ü. M. und dann sagen wir Tschüss und danke für diese
unvergesslichen Eindrücke.

Wide high plateaus, passes overreaching Swiss mountains, impressive
Monasteries and the peak of the peaks. Anu and Pubu guided us through
breathtaking sceneries and up to the altitude of 5200 m in Mt. Everest
base camp. We listened to interesting stories, watched wild animals,
greeted nomads with their herds und admired the Himalaya. For a last
time we pass the 5000 m altitude in the train before we say goodbye
and thanks for these lasting memories.

Montag, 6. Dezember 2010

Lhasa, eine Herausforderung für Körper, Seele und Geist

Nach 46 Stunden, 4000 km und 5000 Höhenmetern sind wir heil im
Sauerstoff-armen Lhasa angekommen. Unsere Führer begrüssten uns mit
dem traditionellen weissen Schal am Bahnhof und fuhren uns danach in
unser Hotel. Der Aufstieg in den 4. Stock brachte uns schon ein erstes
Mal ausser Atem. Am nächsten Tag pilgerten wir zum Kloster Drepung und
schlossen uns am Nachmittag den Wahlfahrern um den Jokhang Tempel an.
Viele tibetische Nomaden pilgern in den Wintermonaten von weit her
nach Lhasa. Die prächtigen Kleider und der Schmuck den sie tragen sind
überwältigend. Am zweiten Tag führte uns Anu in den Potala Palast,
einstiger Wohnort und Regierungssitz des Dalai Lamas. Am Nachmittag
konnten wir die Mönche im Sera Kloster beim heftigen debattieren
beobachten. Morgen verlassen wir Lhasa um 5 Tage durch Tibet zu Reisen
(leider haben wir keine 7 Jahre).

After 46 hours, 4000 km, 5000m difference in altitude we arrived save
in the oxygen depleted Lhasa. Our guides welcomed us with the
traditional white scarf at the train station. Afterwards they drove us
to our hotel where the climb up to the 4th floor proved to be tiring
in such a high altitude. The next day we made a pilgrimage to the
Drepung Monastery and in the afternoon joined the palmers on their
clockwise path around the Jokhang Temple.  Many Tibetan nomads make a
pilgrimage to Lhasa in wintertime. The gorgeous dresses and the
magnificent jewelry they wear are stunning. On our second day our
guide Anu took us to the Potala Palace, the former seat of government
and home of the Dalai Lama. In the afternoon we got the chance to
watch monks debating vehemently in Sera Monastery. Tomorrow we are
leaving Lhasa to explore Tibet in 5 days (we don't have 7 years).

Samstag, 4. Dezember 2010

Peking: Ente gut - alles gut

Nach 10 Tagen Peking haben wir viel gesehen aber noch lange nicht alles. Es ist eine faszinierende Stadt, die Altes mit Neuem vereint. Der Charme der Hutongs erinnert an vergangene Zeiten und die Verbotene Stadt, der Himmelstempel und der Sommerpalast an die einst so reiche Kaiserstadt. Die Chinesische Mauer ist ein gigantisches Meisterwerk, die uns beim Besteigen einiges abverlangte. Daneben präsentieren sich moderne Gebäude (Olympischer Park mit dem Vogelnest - wer häts erfundä ;-) das CCTV Gebäude – von den Chinesen als grosse Unterhosen bezeichnet…) und lebendige Einkaufsstrassen. Von unserem chinesischen Freund Fred wurden wir herzlich am Bahnhof von Peking empfangen und genossen mit ihm und seiner Freundin einen gemütlichen Abend mit Pekingente und einer fantastischen Akrobatikshow. Natürlich gehörte zu unserem Programm auch ein Besuch im Opernhaus. Die Beijing Oper war lustig, traurig, schön, komisch und das manchmal alles gleichzeitig. Wir hatten natürlich keine Chance der Geschichte zu folgen und doch amüsierten wir uns am Gesang, den Spielern und den Zuschauern, die lauthals ihre Meinung dazu kund gaben. Jetzt geht's weiter in die Höhe, nach Tibet.

 

We spent 10 days in Beijing, and still there is a lot more to see here. It's an amazing city and the center (old town/Hutongs) has still the charm from ancient times. We were impressed by both, its rich history (Great Wall, Forbidden City, Temple of Heaven, Summer Palace) as well as its modern sights (Birds Nest, Olympic Area, CCTV building called the big underpants by locals and the new shopping malls). We had a warm welcome from Fred, who picked us up at the train station. Later we had a delicious Peking duck with him and his girlfriend and watched a fantastic acrobatic show. We also went to see a Peking Opera, which was nice, funny, sad and sometimes all at the same time, we have to admit it was hard to follow but still fun to watch. Now we are in the train to Lhasa, we are curious to see what awaits us there ;-)