Freitag, 31. Dezember 2010
Guangzhou - Hong Kong - Macao
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Guilin und Yangshuo, mitten in den Karstbergen
Spät am Abend am Bahnhof von Guilin angekommen, standen wir hinter verschlossenen Ausgangstoren und warteten wie ein Haufen wilder Affen hinter Gittern auf die Befreiung. Nach mehrmaligem Klopfen an verschiedensten Türen fanden dann Gleichgesinnte einen verschlafen Bahnhofsangestellten, der uns eilig aus der Gefangenschaft erlöste. So standen ein paar Tage in der faszinierenden Karstlandschaft nichts mehr im Wege. Nach einem gemütlichen Tag in Guilin und zwei Nächten mit Toilettenduft in der Nase (unsere Raucherstäbchen sind in diesen Situationen ein Segen) schlossen wir uns seit langem wieder einer Touristengruppe an und watschelten mit Pandasticker auf der Brust einer Fähnchenfrau hinterher. Mit dem Boot gings dem Li River entlang, vorbei an eindrücklichen Karstbergen und Höhlen nach Yangshuo, inklusive Wasserbüffel füttern und den Kormoranen beim Fischen zuschauen. Yangshuo lud uns zum Bambusboot-, Farradfahren und Relaxen ein. Beim Schlammbad in den Wasserhöhlen schlug mein Herz höher und ich konnte endlich mal wieder so richtig rummatschen :o) Erholung pur, vor den stressigen Festtagen :o)
Late at night we arrived in Guilin train station, just to find out we are locked in like prisoners. The guy responsible for opening the door must have taken a nap. After he let us out we were free to enjoy a few days in the beautiful karst scenery of Guilin. After a relaxing day in Guilin and two not too nice nights in a sewage scented room we joined a tourist group for a boat trip to Yangshuo. We got tagged with a nice panda sticker and had to follow our guide named shopping holding up the panda flag. Our trip took us down the Li river, passing by some amazing karst hills and caves. Some of the hills even made it to the 20 Yuan bill. Later we enjoyed the quiet life in Yangshuo, taking a bamboo boat, cycling through the countryside, taking a mud bath in a cave and warming up in a natural hot spring pond. Relaxing days just before the stressful Christmas days.
Montag, 20. Dezember 2010
Sonntag, 19. Dezember 2010
Xi’an – und seine Tonkrieger
teilten uns ein Abteil mit einer deutschen Dame, die in ihren
Jugendjahren viel durch fremde Länder gereist ist und somit spannende
Geschichten zu erzählen wusste. In Xi'an angekommen, konnten wir
wieder so richtig durchatmen, leider war die Luft kälter als wir
dachten. Da wir unsere Winterkleider in Tibet verschenkt hatten, hiess
es drei Tage lang schlottern. Dennoch genossen wir die unglaubliche
Terracotta Ausgrabungsstätte, besuchten eine Panda Aufzuchtstation,
fuhren zwei Stunden mit dem Fahrrad auf der Stadtmauer herum und
verköstigten uns mit feinen Teigtaschen im Muslimenviertel.
Zwischendurch wärmten wir uns in der warmen Jugendherberge auf und
amüsierten uns an den kleinen Babykatzen. Jetzt geht's endlich an die
Wärme. Bis bald aus Guilin.
We had an interesting journey from Lhasa to Xian. We shared our
compartment with a German lady who spent a lot of time traveling
foreign countries and had many good stories to tell. Arrived in Xian,
we enjoyed the dense air again, unfortunately the air was not only
dense, it was also colder than expected. We gave away our winter
clothes in Lhasa, this meant that we had three days of shivering ahead
of us. Despite the cold, we enjoyed the terra cotta army, visited a
panda breeding station, cycled two hours on the city wall, were eating
incredibly good dumplings for an incredibly low price in the Muslim
quarter and when we felt too cold, went back to our hostel to warm up
with a cup of tea watching the cute kittens cuddling together. Now
finally we say goodbye to the cold. You'll hear from us soon out of
Guilin.
Dienstag, 14. Dezember 2010
Tibet – auf dem Dach der Welt
Klöster und der Berg der Berge. Anu und Pubu führten uns durch
atemberaubende Landschaften und auf über 5200 m ü. M. bis zum
Basislager des Mt. Everest. Wir lauschten spannenden Geschichten,
beobachteten Wildtiere, begrüssten Nomaden mit ihren Herden und
bewunderten den Himalaya. Noch ein letztes Mal geht's mit dem Zug über
5000m ü. M. und dann sagen wir Tschüss und danke für diese
unvergesslichen Eindrücke.
Wide high plateaus, passes overreaching Swiss mountains, impressive
Monasteries and the peak of the peaks. Anu and Pubu guided us through
breathtaking sceneries and up to the altitude of 5200 m in Mt. Everest
base camp. We listened to interesting stories, watched wild animals,
greeted nomads with their herds und admired the Himalaya. For a last
time we pass the 5000 m altitude in the train before we say goodbye
and thanks for these lasting memories.
Montag, 6. Dezember 2010
Lhasa, eine Herausforderung für Körper, Seele und Geist
Sauerstoff-armen Lhasa angekommen. Unsere Führer begrüssten uns mit
dem traditionellen weissen Schal am Bahnhof und fuhren uns danach in
unser Hotel. Der Aufstieg in den 4. Stock brachte uns schon ein erstes
Mal ausser Atem. Am nächsten Tag pilgerten wir zum Kloster Drepung und
schlossen uns am Nachmittag den Wahlfahrern um den Jokhang Tempel an.
Viele tibetische Nomaden pilgern in den Wintermonaten von weit her
nach Lhasa. Die prächtigen Kleider und der Schmuck den sie tragen sind
überwältigend. Am zweiten Tag führte uns Anu in den Potala Palast,
einstiger Wohnort und Regierungssitz des Dalai Lamas. Am Nachmittag
konnten wir die Mönche im Sera Kloster beim heftigen debattieren
beobachten. Morgen verlassen wir Lhasa um 5 Tage durch Tibet zu Reisen
(leider haben wir keine 7 Jahre).
After 46 hours, 4000 km, 5000m difference in altitude we arrived save
in the oxygen depleted Lhasa. Our guides welcomed us with the
traditional white scarf at the train station. Afterwards they drove us
to our hotel where the climb up to the 4th floor proved to be tiring
in such a high altitude. The next day we made a pilgrimage to the
Drepung Monastery and in the afternoon joined the palmers on their
clockwise path around the Jokhang Temple. Many Tibetan nomads make a
pilgrimage to Lhasa in wintertime. The gorgeous dresses and the
magnificent jewelry they wear are stunning. On our second day our
guide Anu took us to the Potala Palace, the former seat of government
and home of the Dalai Lama. In the afternoon we got the chance to
watch monks debating vehemently in Sera Monastery. Tomorrow we are
leaving Lhasa to explore Tibet in 5 days (we don't have 7 years).
Samstag, 4. Dezember 2010
Peking: Ente gut - alles gut
Nach 10 Tagen Peking haben wir viel gesehen aber noch lange nicht alles. Es ist eine faszinierende Stadt, die Altes mit Neuem vereint. Der Charme der Hutongs erinnert an vergangene Zeiten und die Verbotene Stadt, der Himmelstempel und der Sommerpalast an die einst so reiche Kaiserstadt. Die Chinesische Mauer ist ein gigantisches Meisterwerk, die uns beim Besteigen einiges abverlangte. Daneben präsentieren sich moderne Gebäude (Olympischer Park mit dem Vogelnest - wer häts erfundä ;-) das CCTV Gebäude – von den Chinesen als grosse Unterhosen bezeichnet…) und lebendige Einkaufsstrassen. Von unserem chinesischen Freund Fred wurden wir herzlich am Bahnhof von Peking empfangen und genossen mit ihm und seiner Freundin einen gemütlichen Abend mit Pekingente und einer fantastischen Akrobatikshow. Natürlich gehörte zu unserem Programm auch ein Besuch im Opernhaus. Die Beijing Oper war lustig, traurig, schön, komisch und das manchmal alles gleichzeitig. Wir hatten natürlich keine Chance der Geschichte zu folgen und doch amüsierten wir uns am Gesang, den Spielern und den Zuschauern, die lauthals ihre Meinung dazu kund gaben. Jetzt geht's weiter in die Höhe, nach Tibet.
We spent 10 days in Beijing, and still there is a lot more to see here. It's an amazing city and the center (old town/Hutongs) has still the charm from ancient times. We were impressed by both, its rich history (Great Wall, Forbidden City, Temple of Heaven, Summer Palace) as well as its modern sights (Birds Nest, Olympic Area, CCTV building called the big underpants by locals and the new shopping malls). We had a warm welcome from Fred, who picked us up at the train station. Later we had a delicious Peking duck with him and his girlfriend and watched a fantastic acrobatic show. We also went to see a Peking Opera, which was nice, funny, sad and sometimes all at the same time, we have to admit it was hard to follow but still fun to watch. Now we are in the train to Lhasa, we are curious to see what awaits us there ;-)
