6 months on the track auf einer größeren Karte anzeigen

Dienstag, 15. März 2011

Sweet home

Die Zeit vergeht wie im Flug. Uns bleibt noch etwas mehr als eine Woche und dann gehts zurück in die Heimat. Das Zugticket nach Butterworth haben wir gebucht. Malaysia wir kommen...oder doch nicht? Macht es überhaupt Sinn jetzt noch durch ein neues unbekanntes Land zu düsen? Nein, eigentlich nicht. Wir genossen es mit Musse zu reisen, warum sollten wir das jetzt zum Schluss noch ändern. Wir durften durch atemberaubende Landschaften reisen, unglaubliche Menschen kennen lernen, an verschieden Kulturereignissen teilnehmen und vor allem geniessen! So entschieden wir uns nach 193 Tagen unterwegs mit Zug, Bus, Schiff, Auto, Motorrad und Pferdekutsche ins Flugzeug zu steigen. Von Bangkok, nach Dubai zurück in die Schweiz. Mit vielen Endrücken und einem weinenden Auge verabschiedeten wir uns von den lachenden Gesichtern Asiens. Uns erwarteten finstere Mienen am Schweizer Zoll...Willkommen in der Schweiz. Wir überraschten unsere Familien mit einem unangekündigten Wiedersehen. Und die Überraschung ist gelungen.

Wir danken euch allen von Herzen, dass ihr uns so fleissig verfolgt habt. Die vielen Kommentare und E-Mails haben uns immer aufgestellt und wir freuen uns, euch wiederzusehen. DANKE!

Time passes by fast, only a bit more than a week is left for Malaysia and Singapore, our train ticket to Butterworth is booked. Malaysia we are coming... or not? We got so used to having lots of time in each destination, that the idea of rushing trough Malaysia in a week was not that tempting anymore to us. We enjoyed our slow way of travelling, staying were we liked it as long as we liked it. We've seen breathtaking landscapes, met great people, lived and learned from various cultures and relaxed and enjoyed along the way. After 193 days of travelling with train, bus, car, jeep, pick-up, motorbike, bicycle and on foot, we decided it is time to fly home. From Bangkok we flew through Dubai to Switzerland. With lots of great memories we leave Asia. Back in Switzerland we surprised our families with our unannounced arrival.

Thanks to everyone who followed us on our travels. We were always happy to receive your comments and e-mails. Now we look forward to meet you again. THANKS!

On the road - Chiang Mai-Bangkok



wie gesagt mieteten wir online das billigste Gefährt - genauer gesagt einen Pick Up, handgeschalten, zwei Plätze. Voller Spannung und mit der Erwartung eine Rostlaube in Empfang zu nehmen, "tuktukten" wir zum Flughafen. Unsere Blicke schweiften über den Parkplatz, von einem Pick -Up zum nächsten und dann stand vor uns ein nagelneues Fahrzeug in Übergrösse. Für einmal mussten wir unsere stetigen Rückenbegleiter nicht in ein Gepäckfach zwängen sondern hatten Platz zum Verschwenden. Mit voller Konzentration wagten wir uns auf thailändische Strassen, links, links, links! So fuhren wir der 1. thailändischen Hauptstadt entgegen (ab und zu blinkte der Scheibenwischer anstatt der Blinker - aber eben links, links, links. In Si Satchanalai und später in Soukhothai bewunderten wir Tempelanlagen aus vergangen Zeit und kühlten uns zwischendrin in unserem Auto ab. So trafen wir in der Dunkelheit in Nakhon Sawan ein und fanden mit Hilfe Einheimischer ein tolles Resort mit eigenem Häuschen und Parkplatz. (Die Rezeptionistin gab sich auch ohne Englischkentnisse unglaubliche Mühe und "zeichnete" Fabians Namen und unser Land in allen vier Landesprachen auf ihr Formular :o) Am nächsten Tag machten wir noch einen Abstecher nach Lopburi - die Stadt der Affenmafia und anschliessend gings nach Ayutthaya einem weiteren Unesco Kulturerbe. Am dritten Tag wagten wir uns ins Verkehrschaos von Bangkok. Nach einem versehentlichen Besuch bei der Air Force fanden wir glücklicherweise den Flughafen und konnten das Auto unversehrt zurückgeben. Bangkok erwartete uns mit noch grösseren Tempel, noch gerisserern Taxifahrer und einem sagenhaften Shoppingparadies.

The cheapest option for renting a car was a manual 2 seat pick up. We expected the worst when we went to pick our pick up up. On the parking lot they had 3 pick ups, we got the biggest one, brand new. We had space to waste, our two bags hardly filled the back of our car. Fully concentrated we dared to drive on Thailand‘s roads, left, left. Our first destination was the first capital of the Thai kingdom, Soukhothai. We wandered through vast old temple ruins. Late at night we had to search for a hotel. As the town was not to touristy, it was quite difficult, but with the help of locals we found a cute little resort where we stayed in our own little house with our own parking lot. The next day we started with a visit of temples in Lopburi. The temples there are great as well, but not the main attraction, they are populated by a gang of monkeys. We were glad that only stolen our water bottle. We continued on to Ayuattay, the second capital, which is reachable on a day trip from Bangkok and therefore much more touristy. On our third day as pick up owners, we had to drive into the chaotic traffic of Bangkok, before we made it to the airport, we visited the Thai Air Force, a short u-turn later we found the public airport, where we returned our car. In Bangkok we visited even bigger temples, the cab drivers were more cunning and the markets great.

Dienstag, 8. März 2011

Welcome to Thailand


Zurück von unserem kleinen Dschungelabenteuer machten wir uns gleich auf den Weg nach Thailand. (Unsere laotische Aufenthaltsbewilligung wäre am 29.02.2011 abgelaufen :o) Die einminütige Bootsfahrt über den Mekong war eine wackelige Angelegenheit aber Menschen und Rucksäcke schafften es trocken ins Königreich. Mit einem Lokalbus( wir genossen den erfrischenden Luftzug vom Deckenventi und den offenen Türen) fuhren wir von der Grenzstadt nach Chiang Rai und erholten uns von dem anstrengen Tag in einem netten Gasthaus. Am nächsten Tag schlenderten wir mit Schweissperlen auf der Stirne durch die Stadt, schauten den Mönchen bei den Examen zu und genossen traditionelle und moderne Musik am Nachtmarkt. Zudem brausten wir mit dem Motorrad zum Weissen und zum Schwarzen Tempel und kühlten uns an einem Wasserfall im Urwald ab. Da wir auf dem Landweg nach Thailand einreisten, haben wir nur 14 Aufenthaltstage, also ging’s zügig mit dem Bus nach Chiang Mai weiter. Dort erkundeten wir die zweitgrösste Stadt und angrenzende Dörfer mit dem Fahrrad und dem Roller. Wir besichtigten unzählige Tempel, den grossen Nachtmarkt, litten bei einer Thaimassage und assen leckere Currys. Ein besonderes Erlebnis war der Tagesausflug in den Elefantnaturepark, ein Heim für misshandelte und behinderte Giganten, die sich von ihrer Vergangenheit erholen und ein glückliches Leben mit Gleichgesinnten geniessen. Die Zeit drängt und wir müssen nach Bangkok nur wie...die Züge sind ausgebucht, Busse für eine 10stündige Fahrt zu unbequem und fürs Flugzeug sind unsere Rucksäcke zu schwer...dann mieten wir uns eben das billigste Auto! Fortsetzung folgt...

Back from our jungle adventure, we continued on to Thailand (we were only allowed to stay in Laos until the 29.02.2011 :o ) After a minutes boat ride we arrived save and dry in the kingdom. With a local bus equipped with fans and open doors we drove to Chiang Rai. We found home in a cute little guesthouse. The next day we strolled through the city, watching monks sitting their exams, sweating in the heat, enjoyed traditional music and dance at the night market and had great food. With a motorbike (left side, left side!!!) we explored the surroundings, including the white temple, black temple and enjoyed the cool breeze from a waterfall. We continued onwards to Chiang Mai. With bicycle and motorbike (again, left, left!!) we made our way through and around the ancient city, visiting wats, villages, night market, suffered through Thai massages and ate great curries. A special day was our visit to the elephant nature park, a home for bad treated or disabled giants. Time goes fast and we have to move on, only problem was the night trains to Bangkok were already full and we wanted to avoid a 10 hour bus ride in an uncomfortable seat. So we just rented the cheapest car… to be continued…

Montag, 28. Februar 2011

Gibbon Experience



Huay Xai ist eine kleine Grenzstadt in Nordwesten von Laos mit Blick über den Mekong nach Thailand. Täglich passieren hier unzählige Touristen die Thailändisch- Laotische Grenze. Wir nutzen dieses Städtchen nicht nur als Grenzübergang, sondern auch als Ausgangspunkt für unser nächstes kleines Abenteuer- der Gibbon Experience. Zusammen mit sechs weiteren Abenteuerlustigen fuhren wir in den Bokeo Nationalpark, wo uns unsere Führer Jer Ja und Valee geübt durchs Dickicht des Dschungels führten... Hügel auf, Hügel runter... und das in tropischer Hitze. Kein Wunder genossen wir nach zweistündigem Trekking sichtlich das kühle Nass des Wasserfalls. Und dann, endlich, übergaben uns die Guides die lang ersehnten “Gstältli”. Alles gut am Körper fixieren, Karabiner und Rolle sicher einhängen und ab die Post! So sausten wir in über 150 Meter durch die Luft und genossen den atemberaubenden Ausblick und das unbeschreibliche Gefühl des Schwebens über dem laotischen Dschungel. Die nächsten Tage verbrachten wir abwechselnd mit Wandern und Ziplining, Beobachten, Schwatzen, Essen, Schwitzen und Geniessen rund um und in unseren zwei Baumhäusern. Dort erholten wir uns auch bei nächtlichen Urwaldgeräuschen von den Strapazen des Tages. Tiere, die wir observieren konnten, können wir an einer Hand abzählen, dafür nehmen wir die verschiedensten Pflanzen, Gerüche und Geräusche in unseren Erinnerungen mit und werden noch lange an das tolle Erlebnis denken.

Huay Xai is a small border town in Laos north west. Many tourists cross over the Mekong from Thailand. For us it was not only a border crossing point but also the starting point for our 3 day Gibbon Experience adventure in the jungle. Together with 6 other adventurers we drove into the Bokeo national park, where we were welcomed by our two local guides, Jer Ja and Valee. They guided us skilfully through the narrow jungle paths, up hill, down hill and up hill again (mostly up hill) in tropical heat. After two hours of hiking we got to the waterfall, where we all took a cooling bath. Soon after we received our ziplining harness, all tightly fastened and off we went, hovering over tree tops, crossing valleys at 150 m height, enjoying the breathtaking view over the jungle. The following days we spent with hiking, ziplining, watching, chatting, sweating, eating and enjoying our beautiful tree houses were we relaxed with the amazing night sounds of the jungle. Truly a great experience!

Donnerstag, 24. Februar 2011

Laos - Thailand - Laos



Nach ein paar Tagen relaxen auf den 4000 Inseln ging’s mit einem kleinen Boot zurück aufs Festland und von dort im Minibus nach Pakse. Am Busbahnhof in Pakse konnte unser Minivan dem Lokalbus gerade noch rechtzeitig den Weg abschneiden, damit er uns noch nach Tha Khaek mitnimmt. Immer wieder stiegen Leute ein und aus, verstauten diverse Dinge, unteranderem lebende Hähne an Bambusstangen im Gepäckfach und stärkten sich mit gewöhnungsbedürftige Leckereien an den kleinen Raststätten. So sanken wir gegen Mitternacht in unsere Betten und erholten uns von der langen Fahrt. Ein Tag in dieser kleinen unspektakulär Stadt reichte völlig aus um die Stadt zu besichtigen und die Weiterreise zu planen. Die Stadt ist ideal für einen “jump out, jump in” (Schweizer Bürger benötigen für 14 Tage Laos kein Visa) da sich auf der anderen Seite des Mekongs Thailand befindet. Also bestiegen wir am nächsten Morgen die 5minütige Fähre nach Thailand, plünderten den Geldautomaten (in Laos kann man jeweils nur ca 100Fr. abheben) und fuhren mit dem Bus an die nächste laotische Grenze. In Nong Khai übernachteten wir in einer Jogaherberge, genossen ein leckeres Thaicurry und fuhren am nächsten Tag in die laotische Hauptstadt. Vientiane ist eine ruhige und gemütliche Stadt, die zum Velofahren einlud. Natürlich durften wir das Fussballspiel zwischen Laos und Taiwan nicht verpassen. Mit einer 15min. Verspätung (Manu merkte erst nach halber Strecke, dass sie ohne Helm unterwegs war) trafen wir im Stadion ein...übrigens wir waren noch lange nicht die Letzten. Die nächste Station war Vang Vieng, eine Stadt mit lauter struben Touris, die sich einen Spass draus machten, aufgeputscht mit Drogen als Tarzane in den Fluss zu springen...crazy crazy crazy. Mit einer spektakulären Fahrt ging’s über Hügel und Pässe, an kleinen Dörfern und spielenden Kindern vorbei und einem Huhn in einer Tasche neben Fabians Beinen, ins magische Städtchen Luang Prabang. Palmen umsäumte, gold leuchtende Tempel verliehen der morgendlichen Essenprozession der Mönche besonderen Charme. Stromaufwärts genossen wir in der luxuriösen Luang Say das Leben am Mekong und kamen zwei Tage später in Huay Xai. Gerade rechtzeitig um an der gebuchten Gibbon Expetition im Jungel teil zu nehmen. Bis bald aus dem Urwald.

After a few relaxing days in Si Phan Don we left the islands by boat, minibus & local bus and arrived late at night in Tha Khaek. As our stay without visa in Laos was limited to 15 days, we had to cross the boarder to Thailand. Instead of just hoping over and back, we decided to take the bus in Thailand to the border town Nong Khai just across the Mekong from Laos capital Vientiane. Equipped with enough money (ATMs in Laos are stingy) we returned to Laos, enjoying Vientiane by bicycle. On our last evening in Vientiane we watched the football match Laos - Taiwan, we arrived 15 minutes late, but still ahead of most other supporters. The game ended 1:1, which after a 5:2 defeat in Taipeh was not good enough for Laos to qualify for the next round. We left Vientiane for Vang Vieng. Vang Vieng is famous for tubing (floating down river in a trucks inner tube) and popular for party kids. After this crazy town, we moved on to spiritual and relaxed Luang Prabang. A quiet town with lots of beautiful temples. The monks alms procession has a special charm, especially if you manage to escape from the tourist crowded streets. We left Luang Prabang in style on Luang Say cruise, up the Mekong. 2 days of luxury before we disappear into the jungle for 3 days doing the Gibbon Experience.

Sonntag, 13. Februar 2011

Willkommen in Laos




Mit der Hoffnung nach einer 4-tägigen Neujahrsfeier nach Pakse (Laos) zu gelangen, bestiegen wir mit zwei Schweden und zwei Vietnamesen einen Kleinbus. Die voraussichtlich 12-stündige Fahrt startete sehr gemütlich und endete nach 6 Stunden abrupt mit einem freundlichen "Welcome Attapeau, Hotel". Also mussten wir wohl oder übel einwilligen, mit dem Versprechen des Fahrers, dass er uns am nächsten Tag um 7 Uhr abholt und zur lokalen Busstation fährt. Am Morgen danach charterten wir, nach 2 1/2h Warten, eigenhändig ein Tuk Tuk und fuhren mit einem Lokalbus nach Pakse. Von dort aus gings zwei Tage später auf eine der 4000 Inseln in Südlaos nahe an der Kambodschanischen Grenze. Auf Don Kohne war Relaxen, Fahrradfahren und Beobachten der Mekong-Delfine angesagt. Wir hatten sehr Glück und konnten von unserem Boot aus ein paar der nur noch rund 100 dieser Art erspähen.

After four days of celebrating the new year, we boarded the bus to Pakse (Laos). We were in a good mood and at boarder everything went smooth. At four in the afternoon our bus stopped in Attapeau, our driver said "Welcome Attapeau", to our reply Pakse, he said "Attapeau, Hotel". We had no other choice than to stay one night in Attapeau. They promised to pick us up the next day at 7 AM to bring us to the bus station. At half past nine we decided to move on our own. With a tuktuk to the bus station and half an hour later with a local bus to Pakse. After two days in Pakse, we went to Si Phan Don (4000 Islands) in the Mekong River just across the boarder from Cambodia. We stayed on Don Khone, doing bicycle tours, relaxing in our hammock and watching rare Irrawaddy dolphins.

Montag, 7. Februar 2011

Xoxon xonam nao in Kontum



We were not too thrilled about Kontum, planed to stay there for TET (Vietnamese New Year) and move on to Laos after 2 nigths. Things turned out much different. On New Years Eve we strolled through Kontum Bahnar village in the afternoon. We did not make it far into the village and were already warmly welcomed be Nyly, she and her friend Nino invited us for spring rolls and ice tea. They invited us to celebrate TET with them. We watched Bahnar Kids dancing in front of the wodden church, went to an extremly loud and stylish discotheke before we enjoyed the nice firework by the riverfront. On New Year we were the first guests at Nyly's parents new house, a great honour for us and hopfully a start into a good year for them. We ate a lot of great food, TET Cake, grilled rice paper, fresh springrolls, sausage, prawn crackers (fried by Manuela), fruits and vegetables. After a trip to a Bahnar village, looking at the Rong house (community house on stilts with a fantastic roof) and wandering along the river, we visited Nyly's brother and his family. In the late afternoon we joined Banh and some more friends for a good deal of jar wine and dancing. As we liked it so much and finding a bus to Laos while everyone was partying seemed to be difficult anyway, we stayed 2 nigths longer. The next day was as packed as the previous one, early lunch with jar wine, visit to the graveyard, a long motorbike journey to a nice river, a visit to Friends of Nyly, gambling and a dinner by the street with Nino and Nyly. On our last day in Kontum, we were invited to Nino's home for an early lunch (for us, they got up much earlier). Nino invited a whole bunch of kids she was teaching english to. Manuela enjoyed watching the kids dance for some lucky money while I joyned Nino's brothers for some beers. After a swimm in the river with many kids, we were tired and said goodbye to our friends Nino and Nyly. We'll never forget our terrific time in Kontum with great friends! Thanks a lot to Nyly, Nino and Banh. We hope to see you sometime again. Bone lo!

Wie kommt man am schnellsten von Buon Ma Thout nach Kontum. Ganz eifach in einem Minivan, Gepäck auf dem Dach und einem Beifahrer auf einer Kühlbox, der bei jedem Dorf versucht lauthals neue Passagiere zu gewinnen und Motorradfahrer beim Überholen mit einem sirenenartigen Geräusch vorwarnt. Um möglichst efizient zu sein, wird bei fahrendem Bus ein- und ausgestiegen (bis auf einen Betrunkenen haben das alle auch gut geschafft). Wir planten für zwei Tage in Kontum zu bleiben und dann weiter nach Laos zu reisen...aber eben...wir schlenderten durch das Bahnar Viertel und wurden von einer sympathischen jugen Bahnarin herzlich willkommen geheissen. Nyly und ihre Freundin Nino luden uns auf Frühlingsrollen und Eistee ein und baten uns am Aben mit ihnen Silvester zu feiern. So schauten wir mit ihnen die Kindertanzshow vor der Holzkirche, tanzen in der Disco und genossen das Feuerwerk am Fluss. Am Neujahrstag waren wir die ersten Gäste im Haus von Nylys Eltern. Das war für uns eine grosse Ehre und für sie hoffentlich ein glücklicher Start ins neue Jahr. Wir genossen ein tolles Essen mit Frühlingsrollern, frischen Früchten und Gemüse, Wurst, Krabbenchips (by Manuela) Süssigkeiten und natürlich dem Tet-Kuchen aus Schweinefleisch, Reis und grünen Bohnen, plauderten und sangen gemeinsam englische und bahnar Lieder. Nach einer kurzen Rundfahrt mit den Motorrädern durchs Dörfchen, vorbei am imposanten Rong-Haus (eine Art Gemeindehaus) fuhren wir zu Nylys Bruder, der uns ebenfalls mit Essen, Trinken und Karaoke überraschte. Am späteren Nachmittag lud uns Banh zu einer Freundin ein, wo wir Jar-Wein trinken mussten/durften und das Tanzbein schwangen. Da am nächsten Tag zum Glück immer noch kein Bus nach Laos fuhr, erwartete uns eine Schar Kinder in Ninos Haus. Wieder war Essen und Jar-Wein trinken angesagt und die Kinder führten uns Tänze und Lieder vor, während Fabian mit Ninos Brüdern am Biertrinken war. Um die Überhitzen Köpfe abzukühlen schwammen wir alle eine Runde im Fluss. Müde aber überglücklich verabschiedeten wir am Abend unsere neuen Freunde. Vielen Dank Nyly, Nino und Banh für die wunderschönen Tage und Xoxon xonam nao (glückliches neues Jahr) BONE LO!

Samstag, 5. Februar 2011

Dalat und seine Easy Rider



Mit einer nicht nennenswerten Verspätung (unser Fahrer musste auf der Strecke einem entgegenkommenden Bus bei der Reparatur helfen) kamen wir in Dalat an. Natürlich waren die Vietnamesen wiedermal schneller als wir und buxierten unseren Rucksack kurzerhand ins nächste Hotel. Mit einem gezielten Không Cám on (Nein Danke!) gewannen wir ihn zurück und checkten im gebuchten Dreams Hotel ein. Wir schlängelten uns durch den Markt und konnten natürlich den leckeren Passionsfrüchten nicht widerstehen (2kg für 1Fr.) Zudem schauten wir beim Blumengarten und dem niedlichen Bahnhof vorbei und guckten vom Dach des “Verückten Hauses” über die Stadt. Am nächsten Tag wagten wir uns in die Höhle der bekannten ”Dalat-Easy-Rider” und buchten eine zweitages Tour durchs zentrale Hochland bis nach Buon Ma Thuot. So banden wir unsere Rucksäcke aufs Bike, schwangen uns auf den Hintersitz und los gings immer easy dem Lak See entgegen. Unsere Guides verstanden es an spannenden Orten zu stoppen und uns das Leben auf dem Land näher zu bringen. Wir besuchten eine Seidenfarm, eine Reispapiermanufaktur und idylische Wasserfälle, sahen der Bevölkerung beim Manjok ernten und Reisanpflanzen zu, schälten Kaffee und sangen mit Arbeiter einer Rohrzuckerfabrik Karaoke (am Tag vor Tet waren alle in guter Stimmung und tranken auf die freien Tage). Überall auf den Strassen war heftiges Treiben und jeder versuchte an den Märkten noch alles Nötige für das grosse Fest einzukaufen und wir...wir umarmten relaxt unsere Easy-Rider und atmeten den wohlriechenden Duft der unzähligen Kaffeeplantagen ein. Tolles Erlebnis!

We arrived with our bus in Dalat at the usual “travel agency”. They already tried to carry our bags into their hotel. Using our broad Vietnamese vocabulary we told them Không Cám on (no, thanks) and walked to the hotel of our choice. Soon after we went to the local market and couldn’t resist to take some tasty ripe & fresh passion fruits, we got 2 kg for only one USD. With full bellies we visited the flower garden, cute train station and the crazy house. For dinner we had a bottle of Dalat wine. On the next day we dared to have a look into the bar of the Dalat-Easy-Riders, where they convinced us to book a two day tour through the central highlands to Buon Ma Thuot. So we strapped our backpacks onto their bikes and off we went on an easy pace towards Lak Lake. Our guides brought us to interesting places like a silk factory, rice paper production, nice waterfalls. We watched the manioc harvest, peeled coffee beans and sang karaoke with workers of a nearby sugar cane factory as a warm up for TET. Everyone seemed to be busy shopping things for the big party and we relaxed on the backseat of our motorbikes, breathing the sweet scent of the blooming coffee plantations. A great experience.


Easy Rider auf einer größeren Karte anzeigen

Sonntag, 30. Januar 2011

Saigon mit Flavio & Co, Mui Ne alleine




Nach dem Vreni und Theres abgereist waren, trafen wir Fabians Kollegen in Saigon. Flavio, Fabian und Sandro unternahmen eine ähnliche Vietnamreise, starteten aber ein paar Tage nach uns im kalten Hanoi. Als sie aus dem Taxi ausstiegen sahen sie aus, als ob sie direkt von der kalten Schweiz eintreffen – alle eingepackt in warmen Kleidern. Was für ein Bild im 30°C warmen Saigon! Zusammen verbrachten wir einen gemütlichen Nachmittag beim Bier trinken und BBQ essen. Mit Blick über die Dächer von Ho Chi Minh City liessen wir den Abend in der Sheraton Bar bei einem Drink ausklingen. Am nächsten Tag konnten sie mit einer Mekongdeltatour die Sonne geniessen, während wir in Saigon auf unsere Visaverlängerung warteten. Endlich, nach einer Woche Warten, trafen unsere Pässe ein und wir konnten weiterreisen. So reservierten wir blitzartig zwei Busplätze nach Mui Ne in einem sehr komfortablen Bus der Firma Phuong Trang (eine super Alternative zum Open Bus) Mui Ne ist ein kleines Fischerdörfchen mit einem idyllischen Strand, der zum Relaxen einlädt. Wir mieteten uns ein Motorrad, fuhren zu den Roten und Weissen Sanddünen und bewunderten die wunderschöne Landschaft bei einem Spaziergang zur Feenquelle. Nach zwei Tagen gings weiter mit einem überteuerten Bus, (bald beginnt das Tet Festival und alle Vietnamesen reisen zum Neuen Jahr nach Hause) einer Ladung Fischsauce an Bord und einer Handvoll Strassenstaub in der Nase ins Zentrale Hochland nach Dalat.

One day after Vreni and Theres left us, we met our friends Flavio, Fabian and Sandro. They did almost the same trip through Vietnam, just a few days behind us and were apparently not so lucky with the weather. When they left the taxi, it looked as if they came directly from Switzerland, all packed up in warm coats. Funny sight in 30 Celsius warm Saigon. We spent one day with them, enjoying great cheap beer, table bbq and a posh drink on Sheratons top floor bar. The next day they went on a Mekong Delta tour and we finally received our Vietnamese visa extension and with it regained our freedom to move on. We boarded a bus to Mui Ne Beach, where we enjoyed the beach, red and white sand dunes, the liberty of having our own scooter and the nice Fairy Spring. We already did our first step into the Vietnamese Central Highlands and arrived in Dalat. More about the Highlands in the next post.

Dienstag, 25. Januar 2011

Saigon und Mekongdelta




Morgens um 4.00 Uhr kamen wir am Bahnhof von Saigon an und waren bereit für die letzte Etappe unserer 4er- Gruppenreise…nur das bestellte Taxi nicht. Nachdem die Telefonische Kontaktaufnahme mit dem Hotel erfolglos blieb (diese Nummer ist nicht mehr gültig…was sonst) flitzen wir mit einem Bahnhoftaxi durch die noch leeren Strassen von Ho Chi Minh. So standen wir 10 Minuten später mit unseren Rucksäcken vor verschlossenen Hoteltoren und versuchten vergeblich mit der Telefonnummer am Hotelschild auf uns aufmerksam zu machen…ohne Erfolg…bis sich plötzlich die Eisengitter öffneten (einer früh abreisenden Touristin sei Dank). Übrigens lag auf der Rezeption ein schön gestaltetes Plakat mit dem Namen Mr. Hauser, Pick Up Service Trainstation…und wir haben gedacht die Vietnamesen seien Frühaufsteher! In der 8 Mio. Stadt besorgten wir Souvenirs für die Daheimgebliebenen, stopften uns durch Markthallen und schauten immer noch fasziniert den 4 Mio. Motorrädern zu, die tagtäglich an, hinter und vor uns vorbeibrausten. Am nächsten Tag mieteten wir einen deutschsprachigen Führer, der uns zum Cao Dai Tempel und dem Chu Chi Tunnelsystem begleitete. Die 22 Dollar Reise im Mekongdelta ( 2 Tage inkl. Übernachtung, Bus, Boot und Führer ) war ein wunderschöner Abschluss für unsere zwei Frauen. Wir schipperten auf dem Mekong herum, assen auf der Schildkröten Insel zu Mittag, besichtigten eine Kokosnussbonbon “Fabrik“, lauschten Traditioneller Musik, übernachteten in der geschäftigen Mekongstadt Can Tho, bewunderten den Schwimmenden Markt in Cai Rang und schauten Reisnudelfabrikanten über die Schultern. Nach drei Wochen gemeinsamer Reise flogen Mami und Theres in die kalte Schweiz zurück und wir versuchen übers Zentrale Hochland nach Laos zu gelangen.

At 4 AM we arrived at the Saigon train station, ready to be picked up by the ordered taxi… but our driver seemed to prefer his beauty sleep. After unsuccessful attempts of calling our hotel to clarify the transport situation (number was not valid anymore) we took the next taxi to town. 10 minutes later we were standing in front of iron gates. With no bell to ring and no one answering our phone calls we were stuck with our bags in a little alleyway. Luckily some other customer had to take an early flight and the door was opened for us as well. On their desk we’ve seen the nicely printed pick up sign for Mr. Hauser ;-) After a short nap, we explored this city packed with scooters, to buy souvenirs for the ones left at home. The following day we booked a German speaking guide (we got the same guide as in summer 2009). He took us to the Cao Dai Temple and the Chu Chi Tunnels. The 22 $ two day trip to the Mekong Delta (including one night at a hotel, bus, boat and guide) was a nice travel ending for our two ladies. We cruised along the Mekong River, ate an elephant ear for lunch on turtle island (for those shocked, it’s just a fish, no elephant was harmed), visited a coconut candy ‘factory’, listened to traditional music, slept in busy Mekong city Can Tho, admired the floating market Cai Rang and inspected rice noodle production. After 3 weeks travelling with us, Vreni and Theres flew back to cold Switzerland and we try to make our way towards Laos through the central highlands of Vietnam.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Hue, Hoi An, Nha Trang – Regen, Kaufrausch und bädälä




Das trübe Wetter von Ha Noi verfolgte uns die ganzen 660 km nach Hue. Gerade noch trocken besichtigten wir die Kaiserstadt, eine Zitadelle in der Zitadelle. Leider wurde die Anlage im Indochina- und Vietnamkrieg heftig bombardiert. Wegen Regen und ausgebuchtem Hotel (leider ist das Orchid Hotel kein Geheimtipp mehr) entschieden wir uns einen Tag früher nach Hoi An zu fahren. Mit dem Privattaxi gings am nächsten Tag vorbei an Reisfeldern und Fischerdörfern über den eindrucksvollen Wolkenpass, durch die Marmorberge und entlang dem China Beach nach Hoi An. Hoi An ist eine wunderschöne Stadt mit unzähligen Schneidern und Schuhmachern, die in Windeseile Wünsche erfüllen…so gingen die drei Tage wie im Flug (oder genauer- wie auf einem Sozio eines Xe Om‘s) vorbei. Mit Blusen, Anzügen, Hemden, Kleider und Schuhen beladen und vielen Dollars ärmer, bestiegen wir den Open Bus (Nachtbus für Budgetreisende- fühlte sich auch so an!) nach Nha Trang. Ein paar Tage Entspannung nach diesem Kaufrausch waren gerade richtig. Nach dem Budgettransport leisteten wir uns ein tolles Hotel mit Meersicht, Spa und leckerem Frühstücksbuffet. Trotz heftigem Wellengang wagten sich zwei mutige Warmblüter ins Meer. Richtige Schweizer fahren natürlich auch Seilbahnen und das taten wir - nämlich übers Meer auf eine Vergnügungsinsel mit Wasserrutschen, Achterbahnen und Aquarium. Bevor wir am Abend den Golden Train nach Saigon bestiegen, erweiterten wir unser Wissen über Chamtempel, Buddastatuen und Vietnamesischem Kaffee mit einer Stadttour. Jetzt geniessen wir die letzten Tage vor der Abreise unserer Mädels in Saigon und dem Mekkongdelta. Bis bald.

The rainy weather of Hanoi chased us 660 km further down south to Hue. During a dry period we managed to visit the Emperors City. Sadly many buildings were destroyed in the Indochina and Vietnam War. Due to the bad weather and a fully booked hotel on the following day we decided to head one day earlier to Hoi An. With a private cab we drove along rice paddies and fishermen towns, over the impressive Sea Cloud Pass, through the marble mountains, down the China beach to Hoi An. Hoi An is a picturesque town with uncountable tailor shops and shoemakers, who fulfil your dreams in silk and leather. After 3 days we left Hoi An with Bags full of suits, dresses, shirts, shoes and trousers and a few Dongs poorer. As we had to economise, we took the cheapest option of transport to Nha Trang. We went by open bus (backpacker’s choice, 13 USD for 550 km). After a tough night in the bus, we deserved 3 days of relaxing at the beach of Nha Trang. As we are all Swiss, we trust cable cars more than boats, so we took the cable car to a nearby island, where we enjoyed a fun park with water slides, rollercoaster and a nice sand beach. Before we left Nha Trang towards Saigon in the Golden Train (ohhh) we enjoyed a city tour to broaden our knowledge about Cham temples, Buddha and Vietnamese coffee. Now we enjoy the last days before the departure of our ladies in Saigon and the Mekong Delta. Bye for now.

Dienstag, 11. Januar 2011

Hanoi, Halongbucht – Roller und Dschunken



Freudig empfingen wir zwei übernächtigte Damen am Flughafen. Aber ans Schlafen wurde gar nicht erst gedacht, denn mit dem Taxi gings direkt in die Stadt der  1,5 Mio. Roller nach Hanoi. Und wie immer ist das im ersten Moment eine glatte Überforderung. Fürs Überqueren der Strassen braucht man eine Portion Mut und fürs Spazieren durch Gassen eine Quäntchen Geduld. All die Gerüche, Geräusche und Eindrücke sind gewaltig. In diesem organisierten Chaos findet man alles…Knöpfe gibt es an der Knopf- und Reisverschluss- Strasse, Teppiche an der Teppich-Strasse, Schuhe an der Schuh-Strasse, Frischfleisch direkt vor unserem Hotel und leckeres Essen an den unzähligen Strassenküchen. Wir schlängelten uns durch Menschen- und Motoradmassen und genossen leckeres Essen und schauten fasziniert dem Treiben zu. Natürlich gehörte auch ein Besuch im Wasserpuppentheater dazu.  Nach zwei Tagen Hanoi wagten wir eine Dreitages Tour in die Halongbucht. Mit dem nötigsten am Rücken bestiegen wir zusammen mit zwei Franzosen in Halongcity ein Boot, das uns nach dem Bord-Mittagessen an einer ruhigen Bucht absetzte, die wir mit Kajaks erforschten. Weiter gings mit einem kleineren Schiff zur Insel Cat Ba (Nationalpark). Da unsere Fahrräder am Pier noch nicht bereitstanden, entschieden wir uns dem Überbringer der Velos entgegenzulaufen. Falsche Entscheidung- also zu dritt auf einem Motorrad zurück zum Hafen, wo unsere Vehikel in einem Schuppen lagerten. Nach einer gemütlichen Fahrradtour durch die Insel bezogen wir die Zimmer eines Bungolowresort. Na gut… die Nacht war etwas kalt aber dafür schwitzen wir am nächsten Tag als wir mit unserem Führer eine Karsthügel hochrennen mussten, der uns aber mit einer wunderschönen Aussicht über die Halongbucht beglückte. Nach einem köstlichen Mittagessen fuhren wir mit unsern quietschenden Eingängern zurück und checkten in unsere Kojen auf unserer Dschunke ein. Und so schaukelten wir, in einer mystischen Gegend, dem Sonnenuntergang entgegen (okay nicht übertreiben, das Wetter war nicht gerade hervorragend) Am nächsten Tag schauten wir uns noch die grösste Höhle in der Bucht an und fuhren mit Dschunke und Bus nach Hanoi zurück, wo uns zwei nette Damen des Reisebüros ein Taxi an den Bahnhof bestellten. Als dann eine halbe Stunde vor Zugabfahrt das Taxi immer noch nicht eintraf, wurden auch die beiden Vietnamesinnen nervös…aber wie immer kein Grund zur Sorge- in diesem Land lässt sich alles organisieren. Also stoppten sie kurzum vier Motoroller, verklickerten ihnen, dass wir es eilig haben und so brausten wir mit dem Rucksack am Rücken und einem Vietnamesen umklammert hupend dem Bahnhof entgegen (natürlich inklusive fahren auf Gegenfahrbahn, überholen von Bussen und überrasen von Rotlichtern). Zehn Minuten später und überpünktlich sassen wir gemütlich im Nachtzug nach Hue und lachten über das Erlebnis. (Sogar Mami ;-) )

We were happy to receive the two tired ladies at the airport. It was way too early to go to bed; first we took a taxi right into to the metropolis jammed with 1.5 million scooters. As always the first encounter with Vietnamese cities is challenging. To cross the streets you need to be brave, to wander the alleyways you need to be patient. All the scents, noises and impressions are breathtaking. In this organized chaos you can find everything, buttons in the button and zipper street, carpets in the carpet street, shoes in the shoe street, fresh meat directly outside of our hotel and tasty food is prepared everywhere in small street kitchens. After two days in Hanoi, we went for a boat trip to Halong Bay. After a seafood dinner on board we went kayaking through some natural tunnels before we were dropped off on Cat Ba Island. There the plan was to cycle to our bungalow town, but the rental guy wasn’t there. As it was a bit cold, our guide suggested walking towards the town already, soon afterwards, we figured out, that the bicycles were stored in a small house at the pier. But no problem, the rental guy had a scooter for 3, so he took us back to the pier where we got our Vietnam style bicycles (low saddle, one gear, footrest for passenger). After a pleasant ride through the national park, we spent a (cold) night in a bungalow. Kayaking and cycling wasn’t enough sports, we also had to climb up to the tallest mountain on Cat Ba island, as usual, the locals (our guide) are not hikers, they are mountain runners, at the top, we were completely exhausted but the view was fantastic. Back with the bike to the pier we boarded our junk for the night. Our junk took us through a mystical foggy landscape. The next morning we went to the amazing cave, which truly was amazing before we left our junk for the bus back to Hanoi. In Hanoi we got our train tickets to Hue and ordered a taxi to bring us to the train station. After 20 min the lady at the reception told us, that many taxis are busy because it is so cold in Hanoi, but she seemed to be positive that it will work. 10 minutes later she started to look worried. Only 30 minutes before our train leaves, she proposed us to order scooters to bring us to the station. With no obvious alternative, we agreed and were soon after seated on the back of a Hanoi city racer, with back bags strapped on through evening rush hour traffic. Our drivers were real pros and showed us all their skills like overtaking of Busses, ignoring of red lights and constant usage of the horn. But we all arrived save at the train station in a speed no taxi could have ever matched. Sitting in the train wagon to Hue we all had a good laugh about our crazy scooter ride and happily fell asleep.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Good morning Vietnam


Hanoi greeted us with warm and humid weather. So the time was ripe to get a haircut. We are surprised that we can still be so surprised about a country. Everything is cheaper than it was in China, and traffic is more chaotic and hectic than in UB. Bread is great (merci pour la baguette) and beer is cheap and tasty. We had a nice start into the new year attending Hanoi’s first New Years Eve celebration. After a good sleep and a days’ rest, we traveled by night train to Sapa, a region with many indigene people. They stay in the mountains between China, Vietnam and Laos and can’t be bothered to get a Visa to cross between the countries. We met people from the Black Hmong and the Red Dao. They are very friendly, and some even followed us for the whole trek (15 km). When the fog opened up a bit it gave us a great view on their rice terraces and villages. After a nice dinner we enjoyed the local rice wine before we went to bed. The second day was rainy, even more foggy and cold, so we skipped the bathing in a pond with waterfall and hiked back to Sapa. We made our way back to Hanoi by train, arriving at 5 AM, and surprise, the streets were empty ;-) Now we look forward to welcome Vreni (Manuela’s mother) and Theres (Manuela’s aunt) who will join us for 3 weeks.

Hanoi begrüsste uns mit warmem und feuchtem Wetter. Die Zeit war reif für einen neuen Haarschnitt. Wir waren überrascht, dass uns ein Land immer noch so überraschen kann. Alles ist günstiger als in China und der Verkehr ist noch chaotischer und hektischer als in Ulaanbaataar. Das Brot ist fantastisch (merci pour la baguette) und das Bier ist erschwinglich und lecker. An der bisher ersten offiziellen Neujahrsparty von Hanoi rutschten wir prima ins neue Jahr. Nach genügend Schlaf und einem Tag Erholung, nahmen wir den Nachtzug nach Sapa, einer Region mit vielen verschiedenen Bergvölkern. Diese leben eingeklemmt an der Grenze zwischen China, Vietnam und Laos und werden sich wohl kein extra  Visum besorgen um die Grenzen zu überqueren. Wir trafen freundliche und kommunikative Frauen der Roten Dao und der Schwarzen Hmong. Manche folgten uns auf der ganzen Wanderung  (15km) und halfen (in Sandalen oder Gummistiefeln) den tollpatschigen Touristen über glitschige Steine und durch den Schlamm.  Als der Nebel sich ein bisschen lichtete, gab er die Sicht frei auf Reisterrassen und Hmong Dörfer. Nach einem guten Nachtessen genossen wir den lokalen Reis-Wein als “Bettmümpfeli“. Der nächste Morgen bescherte uns Regen, Kälte und noch mehr Nebel, darum verabschiedeten wir uns vom Gedanken  unter dem Wasserfall zu baden und wanderten zurück nach Sapa, und nahmen den Nachtzug zurück nach Hanoi.  Als wir um 5 Uhr morgens in Hanoi ankamen, waren die Strassen leer- ein seltener Anblick ;-) Jetzt freuen wir uns auf Vreni und Theres, die mit uns 3 Wochen durch Vietnam reisen.