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Mittwoch, 5. Januar 2011

Good morning Vietnam


Hanoi greeted us with warm and humid weather. So the time was ripe to get a haircut. We are surprised that we can still be so surprised about a country. Everything is cheaper than it was in China, and traffic is more chaotic and hectic than in UB. Bread is great (merci pour la baguette) and beer is cheap and tasty. We had a nice start into the new year attending Hanoi’s first New Years Eve celebration. After a good sleep and a days’ rest, we traveled by night train to Sapa, a region with many indigene people. They stay in the mountains between China, Vietnam and Laos and can’t be bothered to get a Visa to cross between the countries. We met people from the Black Hmong and the Red Dao. They are very friendly, and some even followed us for the whole trek (15 km). When the fog opened up a bit it gave us a great view on their rice terraces and villages. After a nice dinner we enjoyed the local rice wine before we went to bed. The second day was rainy, even more foggy and cold, so we skipped the bathing in a pond with waterfall and hiked back to Sapa. We made our way back to Hanoi by train, arriving at 5 AM, and surprise, the streets were empty ;-) Now we look forward to welcome Vreni (Manuela’s mother) and Theres (Manuela’s aunt) who will join us for 3 weeks.

Hanoi begrüsste uns mit warmem und feuchtem Wetter. Die Zeit war reif für einen neuen Haarschnitt. Wir waren überrascht, dass uns ein Land immer noch so überraschen kann. Alles ist günstiger als in China und der Verkehr ist noch chaotischer und hektischer als in Ulaanbaataar. Das Brot ist fantastisch (merci pour la baguette) und das Bier ist erschwinglich und lecker. An der bisher ersten offiziellen Neujahrsparty von Hanoi rutschten wir prima ins neue Jahr. Nach genügend Schlaf und einem Tag Erholung, nahmen wir den Nachtzug nach Sapa, einer Region mit vielen verschiedenen Bergvölkern. Diese leben eingeklemmt an der Grenze zwischen China, Vietnam und Laos und werden sich wohl kein extra  Visum besorgen um die Grenzen zu überqueren. Wir trafen freundliche und kommunikative Frauen der Roten Dao und der Schwarzen Hmong. Manche folgten uns auf der ganzen Wanderung  (15km) und halfen (in Sandalen oder Gummistiefeln) den tollpatschigen Touristen über glitschige Steine und durch den Schlamm.  Als der Nebel sich ein bisschen lichtete, gab er die Sicht frei auf Reisterrassen und Hmong Dörfer. Nach einem guten Nachtessen genossen wir den lokalen Reis-Wein als “Bettmümpfeli“. Der nächste Morgen bescherte uns Regen, Kälte und noch mehr Nebel, darum verabschiedeten wir uns vom Gedanken  unter dem Wasserfall zu baden und wanderten zurück nach Sapa, und nahmen den Nachtzug zurück nach Hanoi.  Als wir um 5 Uhr morgens in Hanoi ankamen, waren die Strassen leer- ein seltener Anblick ;-) Jetzt freuen wir uns auf Vreni und Theres, die mit uns 3 Wochen durch Vietnam reisen.

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