Das trübe Wetter von Ha Noi verfolgte uns die ganzen 660 km nach Hue. Gerade noch trocken besichtigten wir die Kaiserstadt, eine Zitadelle in der Zitadelle. Leider wurde die Anlage im Indochina- und Vietnamkrieg heftig bombardiert. Wegen Regen und ausgebuchtem Hotel (leider ist das Orchid Hotel kein Geheimtipp mehr) entschieden wir uns einen Tag früher nach Hoi An zu fahren. Mit dem Privattaxi gings am nächsten Tag vorbei an Reisfeldern und Fischerdörfern über den eindrucksvollen Wolkenpass, durch die Marmorberge und entlang dem China Beach nach Hoi An. Hoi An ist eine wunderschöne Stadt mit unzähligen Schneidern und Schuhmachern, die in Windeseile Wünsche erfüllen…so gingen die drei Tage wie im Flug (oder genauer- wie auf einem Sozio eines Xe Om‘s) vorbei. Mit Blusen, Anzügen, Hemden, Kleider und Schuhen beladen und vielen Dollars ärmer, bestiegen wir den Open Bus (Nachtbus für Budgetreisende- fühlte sich auch so an!) nach Nha Trang. Ein paar Tage Entspannung nach diesem Kaufrausch waren gerade richtig. Nach dem Budgettransport leisteten wir uns ein tolles Hotel mit Meersicht, Spa und leckerem Frühstücksbuffet. Trotz heftigem Wellengang wagten sich zwei mutige Warmblüter ins Meer. Richtige Schweizer fahren natürlich auch Seilbahnen und das taten wir - nämlich übers Meer auf eine Vergnügungsinsel mit Wasserrutschen, Achterbahnen und Aquarium. Bevor wir am Abend den Golden Train nach Saigon bestiegen, erweiterten wir unser Wissen über Chamtempel, Buddastatuen und Vietnamesischem Kaffee mit einer Stadttour. Jetzt geniessen wir die letzten Tage vor der Abreise unserer Mädels in Saigon und dem Mekkongdelta. Bis bald.
The rainy weather of Hanoi chased us 660 km further down south to Hue. During a dry period we managed to visit the Emperors City. Sadly many buildings were destroyed in the Indochina and Vietnam War. Due to the bad weather and a fully booked hotel on the following day we decided to head one day earlier to Hoi An. With a private cab we drove along rice paddies and fishermen towns, over the impressive Sea Cloud Pass, through the marble mountains, down the China beach to Hoi An. Hoi An is a picturesque town with uncountable tailor shops and shoemakers, who fulfil your dreams in silk and leather. After 3 days we left Hoi An with Bags full of suits, dresses, shirts, shoes and trousers and a few Dongs poorer. As we had to economise, we took the cheapest option of transport to Nha Trang. We went by open bus (backpacker’s choice, 13 USD for 550 km). After a tough night in the bus, we deserved 3 days of relaxing at the beach of Nha Trang. As we are all Swiss, we trust cable cars more than boats, so we took the cable car to a nearby island, where we enjoyed a fun park with water slides, rollercoaster and a nice sand beach. Before we left Nha Trang towards Saigon in the Golden Train (ohhh) we enjoyed a city tour to broaden our knowledge about Cham temples, Buddha and Vietnamese coffee. Now we enjoy the last days before the departure of our ladies in Saigon and the Mekong Delta. Bye for now.
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